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Gekeimtes Getreide

oder ein Super-Duper-Food wird geboren

ist der Titel der Erfolgsgeschichte, die wir heute mit Euch teilen wollen. Sie beschreibt den steilen Aufstieg kleiner Körner, die ganz groß raus wollten und denen SUPER nicht genug war.

Eines dieser Körner ist Hafer. Trotz großen Potentials flog es viele Jahre unter dem Radar der Gesellschaft. Ein Grund dafür war sicherlich, dass man ihm nach der Zubereitung den eher unappetitlichen Namen Haferschleim gab. Schnell hatte es den Ruf des kostengünstigen Sattmachers, der bei den Meisten eher weniger schmackhafte Kindheitserinnerungen weckt. In den letzten Jahren kam dann jedoch die Wende. Beflügelt durch den gesellschaftlichen Trend zu immer gesünder-  und bewussterwerdenden Ernährung, erkannte man den wirklichen Wert der matschigen Grütze. Man stellte fest, dass Hafer nicht nur über eine außergewöhnliche Konstellation von wichtigen Nähr- und Vitalstoffen verfügt, sondern das auch in außergewöhnlich hoher Konzentration. Wenige Mengen versorgen einen bereits mit Eiweiß, Kohlenhydraten aber auch Vitaminen, Eisen, Magnesium, Silicium, Biotin und vor allem Beta-Glucan, einem cholesterinspiegel- senkendem Ballaststoff. Die Erkenntnis: Der vermeintlich langweilige Hafer ist ein echtes Superfood. Jetzt brauchte es nur noch einen Superfood Namen: Porridge sollte es ab sofort heißen und spätestens seit diesem Umbranding war es angekommen in den Speiseplänen gesundheitsbewusster Konsument. Wer hätte jedoch gedacht, dass die Erfolgsgeschichte hier nicht endet?

Das Märchen von wachgeküssten Vitalstoffen – das keines ist!

Was ist eigentlich Rohkakao? Viele würden sagen: 100% Kakao ohne Zuckerzusatz. Jedoch sind die meisten Backkakaos im Handel 100% Kakao aber dennoch kein Rohkakao. Die Vorsilbe “Roh” beschreibt eine Besonderheit im Verarbeitungsprozess.. Nämlich, dass die Kakaobohnen den Verarbeitungsschritt des Röstens auslassen. In Sachen Rohkakao lautet das entscheidende Adjektiv deswegen „ungeröstet“. Kakao durchläuft in seinem Werdegang zum Genussmittel einige Verarbeitungsschritte.

Wenn man so liest, wie viel Power in diesem Getreide steckt, kann man sich kaum vorstellen, dass ein Großteil seiner Kraft in normalen Haferflocken noch nicht einmal erwacht ist. Das lässt sich jedoch ändern, durch einen Prozess, der (wie schon zuvor in der Geschichte des Hafers) den eher wenig absatzfördernden Namen „Keimung“ trägt. Klingt irgendwie nach kontaminierten Lebensmitteln, beschreibt jedoch den eigentlichen, natürliche Werdegang eines Korns. Würde es nicht geerntet und anschließend weiterverarbeitet werden, würde das Haferkorn irgendwann von seiner Ähre auf den Boden fallen. Durch Wasser und Sonnenlicht würde der in ihm schlummernde Keimling erwachen und den Lebenszyklus einer neuen Pflanze beginnen. Das Tolle dabei: Nicht nur der Keimling erwacht in diesem Prozess, sondern auch die Nährwerte! Gleichzeitig werden unerwünschte Inhaltsstoffe abgebaut. Zum Glück muss man allerdings nicht auf dem Feld nach gekeimten Körnern suchen, falls man die Vorteile eins gekeimten Produkts genießen möchte. Der natürliche Prozess der Keimung lässt sich nachstellen. Ausgewählte Körner werden mit Wärme und Licht gewässert und belüftet. Durch die dadurch initiierte Keimung reichert sich das Korn auf natürliche Weise mit hochwertigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien an. Außerdem werden komplexe Makronährstoffe gespaltet. Dadurch steigt ihre Bioverfügbarkeit und sie werden leichter verdaulich. Dafür verantwortlich ist außerdem die deutliche höhere Konzentration von Enzymen als Folge der Keimung – bis zu 100 Mal mehr als in ihren ungekeimten Geschwistern! Jetzt kommt es nur noch auf das Timing an. Die Keimung wird schonend gestoppt, wenn die Nähr- und Vitalstoffe ihr Maximum erreichen. Aus einem Superfood, wird (aus Mangel eines besseren Wortes) quasi ein Super-DUPER-Food. – Wir sind offen für bessere Namen dieser neuen Produktkategorie!

GEKEIMT- noch besser als ohnehin schon 

Diese Erfolgsstory bezieht sich übrigens nicht nur Haferflocken. Ein anderes Getreide, das von der Keimung profitiert, ist der Buchweizen. Hier erwachen nicht nur Nährstoffe, sondern bringt die Keimung außerdem einen eher praktischen Vorteil mit sich – Sie werden crunchy!

Das sonst harte Getreide lässt sich ungekocht nur mühsam kauen– zumindest nicht ohne Zahnschmerzen. Gekeimt wird es allerdings zum echten Leckerbisschen. Die crunchy- Konsistenz macht es unverarbeitet zur leckeren und nährstoffreichen Ergänzung in Müslis, Salaten oder als Topping auf Bowls.

Zwar kein Getreide, dennoch „in gekeimt“ und „noch besser“ sind Leinsamen! Sie sind auch ungekeimt schon besonders, auf Grund des hohen Omega-3-Fettsäure- und Eiweißgehalts und der vielen Ballaststoffe. Durch die natürliche Keimung werden diese Vorteile noch einmal verstärkt und die Nährstoffdichte erhöht! Wenn ihr unsere Super-DUPER-Foods gerne einmal selbst ausprobieren wollt, schaut gerne in unserem Shop vorbei. Und falls Ihr einen besseren Vorschlag für die Produktbezeichnung „Super-DUPER-Food“ habt, schreibt uns auf Instagram oder Facebook 😜

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