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Deine Fragen, unsere Antworten.

Für alle Neugierigen unter Euch.

In unseren FAQs findest Du unsere Antworten auf viele Fragen, die Dir am Herzen liegen. Schau immer mal wieder rein, denn wir erweitern diese Rubrik regelmäßig. Und zwar aus zwei Gründen:

  1. Du bist neugierig, stellst uns interessante Fragen und willst immer besser Bescheid wissen. Das finden wir super.
  2. Es gibt Fragen, zu denen Du im Internet nur schwer eine Antwort findest. Das finden wir weniger gut. Aber dafür gibt’s ja unsere FAQs.

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  2. Es gibt Fragen, zu denen Du im Internet nur schwer eine Antwort findest. Das finden wir weniger gut. Aber dafür gibt’s ja unsere FAQs.

Unsere Produkte

Lass uns mal ehrlich sein. Ohne unsere Bauern, die jeden Tag viel Arbeit und Fleiß in unsere Produkte investieren, wären wir nichts. Daher ist es das Mindeste, dass wir unseren Produzenten faire Preise für die hohe Qualität der Produkte zahlen. Denn es ist uns ein großes Anliegen, dass unser Handeln Mensch und Umwelt nicht belastet, sondern ihnen gut tut.

Durch eine faire Bezahlung können die Produzenten eine stabile Zukunft für sich und ihre Familie aufbauen. Unsere Produzenten richten sich darüber hinaus klar gegen Kinderarbeit und umweltschädliche Anbaumaßnahmen. Sie sagen uns immer wieder: „Wenn unsere Natur verschwindet, werden auch wir bald verschwinden“.

Deshalb unterstützen wir Naturschutzinitiativen unserer Produzenten genau so wie Bildungseinrichtungen in ihren Ländern. Denn nur durch Bildung schaffen wir es, dass die nächste Generation eine gute Zukunft hat und auch den Umweltschutz als wichtige Komponente einer stabilen und nachhaltigen Entwicklung anerkennt.

Unser Müsli hebt sich deutlich von den üblichen Müsliprodukten ab. Dies gilt sowohl für die Qualität, als auch für die Zusammensetzung. Wir verwenden nur die hochwertigsten Getreidesorten aus kontrolliert biologischem Anbau in Deutschland und verfeinern diese mit unseren besonderen Zutaten.

  • Dazu gehören beste Schokolade oder auch jede Menge feiner Beeren, die erntefrisch gefriergetrocknet werden, um den einzigartigen Geschmack und die Vitamine zu erhalten.
  • Außerdem sind unsere Müslis zuckerreduziert und enthalten mindestens 30% weniger Zucker, als herkömmliche Knuspermüslis.

Unsere Nudeln sind nicht einfach nur Nudeln. Sie sind wahre Meisterwerke unserer italienischen Nudelmanufaktur. In einem kleinen italienischen Betrieb mit viel Leidenschaft und Tradition werden unsere Nudeln durch Bronzeformen gepresst.

Was ist das Besondere an Bronze?
Im Gegensatz zu herkömmlicher Pasta wird bei Bronze die Oberfläche der Nudeln rauer, so kann jede einzelne Nudel die Sauce viel besser aufnehmen. Der Idealfall für Nudelfans. Bei dieser aufwendigen Herstellung ist außerdem ein höherer Druck notwendig. Dadurch entsteht eine stark verdichtete Nudel, die Nudelliebhaber mit einer schönen Bissfestigkeit „al dente“ beglückt.

Als wir die Umstellung unserer Produkte auf plastikfreie Verpackungen geplant haben, haben wir uns mit unseren Kunden, wie Dir, intensiv ausgetauscht. Wichtig war für uns zu verstehen, wie und in welchen Mengen unsere Produkte typischerweise konsumiert werden. Jeder ist hier natürlich anders und man läuft immer Gefahr alle über einen Kamm zu scheren, aber wir wollten hier den besten Kompromiss finden, wo die Verpackungsgröße zur Anwendung und Haltbarkeit des Produktes passt. Bei einigen Produkten wurde deshalb an der Grammatur nichts gemacht, bei einigen wenigen wurde diese angepasst.

Wir freuen uns, dass Du von unseren Produkten begeistert bist. Wir bleiben nie stehen und vielleicht werden wir in naher Zukunft auch Deinem Wunsch entsprechen und die Produkte in größeren Grammaturen anbieten. Wir hoffen dennoch, dass Du auch in Zukunft uns treu bleibst.

Das ist in der Tat ein Thema, mit dem wir uns fast täglich auseinandersetzen. Können wir die Produkte nicht von wo anders beziehen? Welche Transportalternativen gibt es?

Dabei bemühen wir uns, die hochwertigen Rohstoffe, die wir verarbeiten, möglichst regional einzukaufen. Das funktioniert bei unseren Müslis, Haferflocken und Nudeln schon ganz gut. Hier beziehen wir die Produkte oft von kleinen regionalen Herstellern, die diese mit viel Liebe und Leidenschaft herstellen.

Bei anderen Produkten ist das eher schwierig. So zum Beispiel bei Goji Beeren, Chia Samen oder Kakao Nibs. Die Pflanzen wachsen bei uns leider nicht. Somit gibt es keine Möglichkeit, diese Produkte regional einzukaufen. Wir wollen aber, dass auch Du die guten Eigenschaften dieser Produkte nutzen kannst. Dabei ist der Transport mit dem Schiff derzeit die beste Alternative.

Darüber hinaus leben gerade die Länder der 3. Welt vom Export ihrer landwirtschaftlichen Produkte. Hier werden von vielen anderen Händlern zwar leider oft keine fairen Preise gezahlt, es wäre jedoch sehr zu ihrem Nachteil, ihnen auch diese Grundlage zu entziehen. Wir zahlen unseren Lieferanten faire Preise und sorgen so dafür, dass unsere Produzenten in der 3. Welt eine stabile Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht haben. Dies löst natürlich nicht das Problem der langen Transportwege.

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass der Transport unserer Produkte mit dem Schiff deutlich weniger COverursacht, als beim Transport mit dem Flugzeug oder LKW. In Sachen CO– Ausstoß pro Tonnenkilometer ist das Schiff also weit vorne.

Gleichzeitig leisten wir aber auch einen Beitrag, um die Umweltverschmutzung zu kompensieren, die durch den Transport unserer Produkte entsteht. So beteiligen wir uns über unsere Produzenten und Lieferanten an Umweltschutzprojekten und -initiativen. Diese helfen dabei, die Schadstoffe wieder abzubauen, die beim Transport ausgestoßen wurden.

Unsere Verpackungen

Wenn das Wort „kompostierbar“ auch noch so gut klingt, steckt dahinter leider meist nicht viel mehr als ein gut gemeinter Wunsch. Es gibt derzeit kein Kompostierungssystem, in dem kompostierbares Bio-Plastik verwertet werden kann. Das liegt daran, dass die großen industriellen Kompostieranlagen auf Effizienz abgestimmt sind. Und hier passt das Bio-Plastik einfach nicht rein. Das liegt zum Beispiel an der Zertifizierung von kompostierbarem Bio-Plastik.

Achtung ab hier wird es etwas trocken!

Um eine Verpackung als kompostierbar zu kennzeichnen, muss diese nach einer Norm (bspw. DIN 13432) zertifiziert und getestet worden sein. Demnach ist eine Verpackung kompostierbar, wenn 90% des getesteten Verpackungsmaterials sich innerhalb von 6 Monaten zu CO2und Wasser abgebaut haben. Nach drei Monaten Kompostierung dürfen alle Teile, die größer als 2mm sind, maximal 10% der Masse der ursprünglichen Verpackung ausmachen.

Der Test erfolgt in einem Technikum, das unter idealen Kompostierungsbedingungen (hohe Temperatur, Begasung) arbeitet. Damit sollen die Bedingungen in industriellen Kompostieranlagen nachgeahmt werden.

Wo liegt aber dann das Problem?

Das Problem ist, dass diese Norm nichts über eine etwaige bessere Umweltverträglichkeit aussagt, sondern nur über die Kompostierbarkeit unter vordefinierten optimalen Umweltbedingungen. Diese Bedingungen entsprechen aber nicht der gängigen Praxis in industriellen Kompostieranlagen. Hier dauern die Kompostierungszyklen etwa 4-8 Wochen, viel zu kurz also, um das Bio-Plastik zu zersetzen. Da Plastik hier ein großes Problem für die Betreiber bedeutet, sortieren die Anlagen alles Plastik schon vor dem Prozess aus. Egal ob bio oder nicht. Und in der Natur herrschen die optimalen Bedingungen erst recht nicht.

Recherchen der Deutschen Umwelthilfe haben gezeigt, dass selbst bei proklamierter Kompostierbarkeit von Plastik- und Bioplastikverpackungen, diese in der realen Abfallwirtschaft immer als Fremdstoff aussortiert werden und energetisch verwertet – also verbrannt – werden.

Oder kurz gesagt: Plastikrückstände im Kompost sind den Kompostierunternehmen einfach zu riskant. Somit folgen „kompostierbare“ Verpackungen dem gleichen Entsorgungsweg wie der Großteil des herkömmlichen Plastiks: Sie werden einfach verbrannt und bieten hier keinen Mehrwert.

Plastik richtet auf unserem blauen Planeten erheblichen Schaden an. Die aktuelle Situation zwingt uns dazu, alternative Wege zu gehen, um die Verschmutzung der Erde durch Plastik aufzuhalten. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, Plastik vollständig aus unseren Verpackungen zu verbannen.

Plastik ist in der heutigen Zeit einer der größten Umweltkiller überhaupt.

Jedes Jahr gelangen 8-11 Mio. Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere, die dann von vielen Tieren mit der Nahrung aufgenommen werden. Durch den Verzehr von Fisch, Meersalz… gelangen auch Mikro- und Nanoplastik in unsere Mägen. Egal ob Wal, Schildkröte, Vogel oder das kleine Plankton. Überall richtet Plastik verheerenden Schaden an und tötet die Tierwelt. Laut einer Studie der UN könnte bereits 2050 mehr Plastik (bezogen auf die Masse) in den Weltmeeren schwimmen als Tiere – falls nicht gegengesteuert wird.

Deutschland hat einen nicht unwesentlichen Anteil an dieser Umweltverschmutzung.

Wir gehören zu den Ländern, die am meisten Plastik produzieren. Und viel von unserem Plastikmüll exportieren wir in Länder wie Bangladesch oder Kuala Lumpur, wo der Müll dann in vielen Fällen im Meer landet. Daher sollten sich alle an der Vermeidung von Plastikmüll beteiligen. Wir von Naduria verzichten dabei auch ausdrücklich auf so genanntes „umweltfreundliches Plastik“. Unsere Recherchen haben uns gezeigt, dass es so etwas aktuell nicht gibt. Es gilt auch zu bedenken, dass die Rohstoffe, die zur Herstellung von Bioplastik nötig sind, wertvolle Anbauflächen in Beschlag nehmen. In dieser Hinsicht ist erdölbasiertes Plastik sogar „umweltfreundlicher“ als Bioplastik. Und auch wenn ein Teil des Bio-Plastiks recycelt werden kann, bleibt es dann doch als neues Plastik, als neues Gefahrenpotential für immer in der Umwelt.

Selbst wenn das Plastik als kompostierbar bezeichnet wird, zerfällt es dennoch zu Mikro- und Nanoplastik und bleibt in der Natur.

Und in Kompostieranlagen kann es nicht sinnvoll verwertet werden, da die Zyklen zu kurz sind. Wir haben uns also bewusst entschieden, dem Plastik auf Nimmerwiedersehen zu sagen. Stattdessen haben wir eine intelligente Verpackung gewählt, die sich überall da, wo sie eine Bedrohung darstellt, selbst zerstört:

  • Sie kompostiert unter normalen Bedingungen (auf dem Heimkompost getestet) innerhalb von drei Monaten.
  • Im Meer zersetzt sie sich innerhalb kurzer Zeit (dennoch hat auch unsere Verpackung dort nichts verloren).
  • Absichtlich oder aus Versehen in der Natur entsorgt, stellt unsere Verpackung also keine Bedrohung dar.
  • Und recycelt kann sie zum wertvollen Rohstoff für neues Papier werden.

Prinzipiell empfehlen wir Dir die Verpackung immer im Altpapier zu entsorgen. Das ist am besten, weil die Verpackung so in den Papier- Recycling Kreislauf kommt und somit kann das Papier recycelt werden. Wir empfehlen Dir unsere Verpackung immer so zu entsorgen. Eine Alternative ist die Entsorgung über die Biotonne. Falls die Verpackung jedoch mal im Wald oder im Meer landet, ist das kein Problem. Sie zersetzt sich innerhalb von drei Monaten. So kann die Verpackung aber nicht wieder dem Papier-Verwertungskreislauf zugeführt werden und so können keine neuen Produkte hergestellt werden. Deshalb unsere Empfehlung für Dich: Ab damit ins Altpapier.

Unsere Verpackung besteht in der Hauptsache aus Papier und kann als solche in der Papiertonne entsorgt werden. Damit unsere Verpackung auch gut aussieht, ist sie mit umweltfreundlichen Farben bedruckt. Darüber hinaus benötigt sie noch eine Schutzbarriereschicht, damit sie auch „halten kann“, was sie verspricht, nämlich Produkte von höchster Qualität und Frische.

Bei dieser Barriere verzichten wir ausdrücklich auf Plastik, wie es sonst üblicherweise zum Einsatz kommt. Unsere Barriere besteht aus einer pflanzlichen Emulsion, die, wie auch das Papier, zu 100% biologisch abbaubar und kompostierbar ist. Darüber hinaus können wir versichern, dass die Barriere weder Allergene noch andere schädliche Stoffe beinhaltet und die Umwelt nicht belastet. 

Natürlich ist es – noch – nicht optimal, dass wir aktuell nur Frischfasern für unsere Verpackung einsetzen. Wir arbeiten aber hart daran, eine Verpackung aus recycelten Fasern zu entwickeln und hoffen Dir diese bald präsentieren zu dürfen.

Im Moment kann aber keine Verpackung aus recycelten Fasern das leisten, was von einer sicheren Lebensmittelverpackung, die gesetzlichen Anforderungen und Prüfungen standhält, erwartet wird. Wir tun aber, was wir können, damit wir die Belastung für die Umwelt möglichst gering halten.

Daher stammt das Papier für unsere Verpackung aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Wusstest Du übrigens, dass nachwachsende, junge Wälder viel mehr COspeichern können als ausgewachsene Wälder? Daher trägt nachhaltige Forstwirtschaft wesentlich dazu bei, dass mehr CO2 gebunden werden kann.

 

Wir verstehen, was Du meinst. Du gehst durch den Supermarkt und siehst neben unserer Nudelverpackung vielleicht noch weitere Produkte von anderen Anbietern, die auch in Papier verpackt sein sollen. Du denkst: „Papier ist doch Papier. Es macht also doch keinen Unterschied, welche Nudel ich kaufe, solange sie in Papier verpackt ist.“

Das klingt logisch und so haben auch wir gedacht, bis wir uns mit dem Wunsch befassten, unsere Verpackungen umweltfreundlich zu gestalten. Leider mussten wir sehr schnell feststellen, dass alle Papier-Lösungen, die uns von Verpackungsherstellern angeboten wurden, nicht 100% plastikfrei waren.

Es ist nun mal so, dass man eine Barriere in der Verpackung benötigt. Allein schon, um zu verhindern, dass Stoffe der Farbe von außen ins Innere der Produktverpackung dringen. Selbst wenn die Papierverpackung also in den Recyclingprozess gerät, kann das Plastik nicht vollständig entfernt werden. Damit bleibt es weiterhin im Umlauf und bleibt eine Bedrohung für unseren Planeten. Es kann sogar über Umwege seinen Weg in unsere Lebensmittel finden und so auch uns schaden.

Unsere Verpackungen besitzen auch eine Barriere. Diese besteht aber eben nicht aus Kunststoff, sondern einer Emulsion natürlichen Ursprungs, die sich in der Natur vollständig zersetzt.

Wir wollen der Umweltverschmutzung durch Plastik endgültig eine Abfuhr erteilen, damit unsere Umwelt lebenswert bleibt.

Das ist prinzipiell richtig. Natürlich sähe diese Welt viel besser aus, wenn so wenig Verpackung wie möglich in Umlauf wäre. Diese Vision teilen wir zusammen mit vielen anderen, die in Sorge um unseren Planeten sind. Die aktuelle Situation zeigt uns aber, dass viele nicht bereit sind, sofort auf alle Verpackungen zu verzichten. Es ist eben unbequem und wir verstehen das. Uns war es daher wichtig eine Verpackungslösung zu finden, die in den Lifestyle der Menschen passt. Wir möchten allen die Möglichkeit geben, einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten zu können, ohne ihre Einkaufswege und Zeitbudgets für das Einkaufen ändern zu müssen. Eben eine Lösung, die für alle möglichst einfach umsetzbar ist. In diesem Sinne bringt es mit Sicherheit etwas, wenn genügend Menschen mitmachen.

Dabei handeln wir nach dem alt bekannten Zero-Waste-Motto: Refuse, Reduce, Recycle! Wir lehnen Plastik in unseren Verpackungen strikt ab. Wir reduzieren das eingesetzte Papier auf ein Minimum. Wir machen alles recycelbar.

Unsere Verpackung ist nicht nur plastikfrei. Sie ist eine besonders leichte Papierverpackung und schont somit Ressourcen. Darüber hinaus ist sie 100% recycelbar. Und das in bereits bestehenden Recycling-Systemen, d.h. es funktioniert jetzt und heute bereits im Gegensatz zu vielen anderen scheinbar ökologischen Verpackungslösungen, die einfach nicht im bestehenden System funktionieren.

Außerdem ist unsere Verpackung auch noch intelligent. Ja, Du hast richtig gelesen: Intelligent. Denn sobald unsere Verpackung eine Bedrohung für die Umwelt darstellt, sei es durch absichtliche oder unabsichtliche Falschentsorgung, zerstört sie sich selbst. Sie ist vollständig unter normalen Umweltbedingungen kompostierbar. Und im Meer zersetzt sie sich innerhalb von kurzer Zeit rückstandsfrei.

Bringt es also wirklich nichts? Doch! Es bringt den ersten sehr wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Denn wir müssen JETZT etwas verändern, um das Meer zu retten! Wir müssen eine Lösung finden, die sofort wirkt! Und das schafft unsere Verpackung.

Sie hat genügend Potential, um in der breiten Masse anzukommen und damit aus einem Tropfen auf den heißen Stein einen reißenden Fluss zu machen. Du kannst mithelfen, diesen Tropfen weiter zu vergrößern, indem Du unsere Produkte in deinem Umfeld weiter empfiehlst. Dann werden sich bald Nachahmer finden. So verändern wir gemeinsam wirklich etwas und schaffen eine Grundlage, um die Diskussion um Verpackungen weiterzuführen.

Unsere plastikfreien Beutel schützen sehr gut die meisten Produkte des Trockensortiments. Die Barriere in unseren plastikfreien Beuteln ist jedoch nicht ausreichend für stark hygroskopische Produkte. Deswegen mussten wir für die empfindlichen Protein- und gefriergetrockneten Fruchtpulver des EINZIGARTIG-Sortiments eine andere umweltfreundliche Dosen-Lösung mit einer besseren Barriere einsetzen, um diese Produkte vor äußeren Einflüssen (insb. Feuchtigkeit) zu schützen.

Unsere NADURIA EINZIGARTIG Dose ist die umweltfreundlichste Dose auf dem Markt, in der aber leider immer noch Plastik als Barriere eingesetzt wird, weil im Moment keine plastikfreie Alternative die geforderten Barriereeigenschaften leisten kann. Wir haben dabei den Plastikeinsatz auf ein so geringes Minimum reduziert, so dass die Dose dennoch im Altpapier entsorgt werden kann.

Wie schon erwähnt, ist das zwar unter den Dosen die aktuell umweltfreundlichste Lösung auf dem Markt. Das reicht uns aber nicht aus und wir entwickeln mit Hochdruck daran, um 100% plastikfrei zu werden. Wir haben lange darüber nachgedacht, ob wir unsere EINZIGARTIG Dosen auf den Markt bringen wollen, obwohl sie noch nicht perfekt, im Sinne von 100% plastikfrei, sind. Wir haben uns dann aber doch dafür entschieden, da die Grüne Dose aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist, um Plastikmüll zu verringern.

Die wichtigsten Unterschiede zu konventionellen Dosen sind:

Wir setzen keine Aluminium-Barrieren ein. Boden und Deckel sind aus Papier hergestellt, und nicht wie üblich Kunststoff oder Blech.

Teilweise werden unsere Dosen mit regenerativen Energien hergestellt.

 

Damit eine Verpackung auch empfindliche Produkte optimal schützen kann, benötigt sie eine Schutzbarriereschicht. Damit kann sie auch „halten“, was sie verspricht – nämlich Produkte von höchster Qualität und Frische.

Bei dieser Barriere verzichten wir ausdrücklich auf Plastik, wie es sonst üblicherweise zum Einsatz kommt. Unsere Barriere besteht aus einer pflanzlichen Emulsion, welche auf der Innenseite der Papierverpackung aufgebracht ist. Diese ist, wie auch das Papier, zu 100% biologisch abbaubar und kompostierbar. 

Aus welchen Bestandteilen die Barriere genau zusammengesetzt ist, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht preisgeben, da der Verpackungshersteller verständlicherweise seine Innovation geschützt sehen möchte. Die Barriere hat einen hohen Innovationscharakter. Die Entwicklung hat viel Zeit und Geld gekostet. 

Um Dir aber die Sicherheit zu geben, dass die gesamte Verpackung zu 100% plastikfrei ist, haben wir uns das von einer unabhängigen Organisation zertifizieren lassen. Deshalb findest Du auf unseren Verpackungen das „Plastic Free Trust Mark“. Hier erfährst Du mehr darüber: https://aplasticplanet.com/trust-marks/

Darüber hinaus können wir versichern, dass die Barriere weder Allergene noch andere schädliche Stoffe beinhaltet und die Umwelt nicht belastet. 

 

Unsere Verpackungen

Wenn das Wort „kompostierbar“ auch noch so gut klingt, steckt dahinter leider meist nicht viel mehr als ein gut gemeinter Wunsch. Es gibt derzeit kein Kompostierungssystem, in dem kompostierbares Bio-Plastik verwertet werden kann. Das liegt daran, dass die großen industriellen Kompostieranlagen auf Effizienz abgestimmt sind. Und hier passt das Bio-Plastik einfach nicht rein. Das liegt zum Beispiel an der Zertifizierung von kompostierbarem Bio-Plastik.

Achtung ab hier wird es etwas trocken!

Um eine Verpackung als kompostierbar zu kennzeichnen, muss diese nach einer Norm (bspw. DIN 13432) zertifiziert und getestet worden sein. Demnach ist eine Verpackung kompostierbar, wenn 90% des getesteten Verpackungsmaterials sich innerhalb von 6 Monaten zu CO2und Wasser abgebaut haben. Nach drei Monaten Kompostierung dürfen alle Teile, die größer als 2mm sind, maximal 10% der Masse der ursprünglichen Verpackung ausmachen.

Der Test erfolgt in einem Technikum, das unter idealen Kompostierungsbedingungen (hohe Temperatur, Begasung) arbeitet. Damit sollen die Bedingungen in industriellen Kompostieranlagen nachgeahmt werden.

Wo liegt aber dann das Problem?

Das Problem ist, dass diese Norm nichts über eine etwaige bessere Umweltverträglichkeit aussagt, sondern nur über die Kompostierbarkeit unter vordefinierten optimalen Umweltbedingungen. Diese Bedingungen entsprechen aber nicht der gängigen Praxis in industriellen Kompostieranlagen. Hier dauern die Kompostierungszyklen etwa 4-8 Wochen, viel zu kurz also, um das Bio-Plastik zu zersetzen. Da Plastik hier ein großes Problem für die Betreiber bedeutet, sortieren die Anlagen alles Plastik schon vor dem Prozess aus. Egal ob bio oder nicht. Und in der Natur herrschen die optimalen Bedingungen erst recht nicht.

Recherchen der Deutschen Umwelthilfe haben gezeigt, dass selbst bei proklamierter Kompostierbarkeit von Plastik- und Bioplastikverpackungen, diese in der realen Abfallwirtschaft immer als Fremdstoff aussortiert werden und energetisch verwertet – also verbrannt – werden.

Oder kurz gesagt: Plastikrückstände im Kompost sind den Kompostierunternehmen einfach zu riskant. Somit folgen „kompostierbare“ Verpackungen dem gleichen Entsorgungsweg wie der Großteil des herkömmlichen Plastiks: Sie werden einfach verbrannt und bieten hier keinen Mehrwert.

Plastik richtet auf unserem blauen Planeten erheblichen Schaden an. Die aktuelle Situation zwingt uns dazu, alternative Wege zu gehen, um die Verschmutzung der Erde durch Plastik aufzuhalten. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, Plastik vollständig aus unseren Verpackungen zu verbannen.

Plastik ist in der heutigen Zeit einer der größten Umweltkiller überhaupt.

Jedes Jahr gelangen 8-11 Mio. Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere, die dann von vielen Tieren mit der Nahrung aufgenommen werden. Durch den Verzehr von Fisch, Meersalz… gelangen auch Mikro- und Nanoplastik in unsere Mägen. Egal ob Wal, Schildkröte, Vogel oder das kleine Plankton. Überall richtet Plastik verheerenden Schaden an und tötet die Tierwelt. Laut einer Studie der UN könnte bereits 2050 mehr Plastik (bezogen auf die Masse) in den Weltmeeren schwimmen als Tiere – falls nicht gegengesteuert wird.

Deutschland hat einen nicht unwesentlichen Anteil an dieser Umweltverschmutzung.

Wir gehören zu den Ländern, die am meisten Plastik produzieren. Und viel von unserem Plastikmüll exportieren wir in Länder wie Bangladesch oder Kuala Lumpur, wo der Müll dann in vielen Fällen im Meer landet. Daher sollten sich alle an der Vermeidung von Plastikmüll beteiligen. Wir von Naduria verzichten dabei auch ausdrücklich auf so genanntes „umweltfreundliches Plastik“. Unsere Recherchen haben uns gezeigt, dass es so etwas aktuell nicht gibt. Es gilt auch zu bedenken, dass die Rohstoffe, die zur Herstellung von Bioplastik nötig sind, wertvolle Anbauflächen in Beschlag nehmen. In dieser Hinsicht ist erdölbasiertes Plastik sogar „umweltfreundlicher“ als Bioplastik. Und auch wenn ein Teil des Bio-Plastiks recycelt werden kann, bleibt es dann doch als neues Plastik, als neues Gefahrenpotential für immer in der Umwelt.

Selbst wenn das Plastik als kompostierbar bezeichnet wird, zerfällt es dennoch zu Mikro- und Nanoplastik und bleibt in der Natur.

Und in Kompostieranlagen kann es nicht sinnvoll verwertet werden, da die Zyklen zu kurz sind. Wir haben uns also bewusst entschieden, dem Plastik auf Nimmerwiedersehen zu sagen. Stattdessen haben wir eine intelligente Verpackung gewählt, die sich überall da, wo sie eine Bedrohung darstellt, selbst zerstört:

  • Sie kompostiert unter normalen Bedingungen (auf dem Heimkompost getestet) innerhalb von drei Monaten.
  • Im Meer zersetzt sie sich innerhalb kurzer Zeit (dennoch hat auch unsere Verpackung dort nichts verloren).
  • Absichtlich oder aus Versehen in der Natur entsorgt, stellt unsere Verpackung also keine Bedrohung dar.
  • Und recycelt kann sie zum wertvollen Rohstoff für neues Papier werden.

Prinzipiell empfehlen wir Dir die Verpackung immer im Altpapier zu entsorgen. Das ist am besten, weil die Verpackung so in den Papier- Recycling Kreislauf kommt und somit kann das Papier recycelt werden. Wir empfehlen Dir unsere Verpackung immer so zu entsorgen. Eine Alternative ist die Entsorgung über die Biotonne. Falls die Verpackung jedoch mal im Wald oder im Meer landet, ist das kein Problem. Sie zersetzt sich innerhalb von drei Monaten. So kann die Verpackung aber nicht wieder dem Papier-Verwertungskreislauf zugeführt werden und so können keine neuen Produkte hergestellt werden. Deshalb unsere Empfehlung für Dich: Ab damit ins Altpapier.

Unsere Verpackung besteht in der Hauptsache aus Papier und kann als solche in der Papiertonne entsorgt werden. Damit unsere Verpackung auch gut aussieht, ist sie mit umweltfreundlichen Farben bedruckt. Darüber hinaus benötigt sie noch eine Schutzbarriereschicht, damit sie auch „halten kann“, was sie verspricht, nämlich Produkte von höchster Qualität und Frische.

Bei dieser Barriere verzichten wir ausdrücklich auf Plastik, wie es sonst üblicherweise zum Einsatz kommt. Unsere Barriere besteht aus einer pflanzlichen Emulsion, die, wie auch das Papier, zu 100% biologisch abbaubar und kompostierbar ist. Darüber hinaus können wir versichern, dass die Barriere weder Allergene noch andere schädliche Stoffe beinhaltet und die Umwelt nicht belastet. 

Natürlich ist es – noch – nicht optimal, dass wir aktuell nur Frischfasern für unsere Verpackung einsetzen. Wir arbeiten aber hart daran, eine Verpackung aus recycelten Fasern zu entwickeln und hoffen Dir diese bald präsentieren zu dürfen.

Im Moment kann aber keine Verpackung aus recycelten Fasern das leisten, was von einer sicheren Lebensmittelverpackung, die gesetzlichen Anforderungen und Prüfungen standhält, erwartet wird. Wir tun aber, was wir können, damit wir die Belastung für die Umwelt möglichst gering halten.

Daher stammt das Papier für unsere Verpackung aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Wusstest Du übrigens, dass nachwachsende, junge Wälder viel mehr COspeichern können als ausgewachsene Wälder? Daher trägt nachhaltige Forstwirtschaft wesentlich dazu bei, dass mehr CO2 gebunden werden kann.

 

Wir verstehen, was Du meinst. Du gehst durch den Supermarkt und siehst neben unserer Nudelverpackung vielleicht noch weitere Produkte von anderen Anbietern, die auch in Papier verpackt sein sollen. Du denkst: „Papier ist doch Papier. Es macht also doch keinen Unterschied, welche Nudel ich kaufe, solange sie in Papier verpackt ist.“

Das klingt logisch und so haben auch wir gedacht, bis wir uns mit dem Wunsch befassten, unsere Verpackungen umweltfreundlich zu gestalten. Leider mussten wir sehr schnell feststellen, dass alle Papier-Lösungen, die uns von Verpackungsherstellern angeboten wurden, nicht 100% plastikfrei waren.

Es ist nun mal so, dass man eine Barriere in der Verpackung benötigt. Allein schon, um zu verhindern, dass Stoffe der Farbe von außen ins Innere der Produktverpackung dringen. Selbst wenn die Papierverpackung also in den Recyclingprozess gerät, kann das Plastik nicht vollständig entfernt werden. Damit bleibt es weiterhin im Umlauf und bleibt eine Bedrohung für unseren Planeten. Es kann sogar über Umwege seinen Weg in unsere Lebensmittel finden und so auch uns schaden.

Unsere Verpackungen besitzen auch eine Barriere. Diese besteht aber eben nicht aus Kunststoff, sondern einer Emulsion natürlichen Ursprungs, die sich in der Natur vollständig zersetzt.

Wir wollen der Umweltverschmutzung durch Plastik endgültig eine Abfuhr erteilen, damit unsere Umwelt lebenswert bleibt.

Das ist prinzipiell richtig. Natürlich sähe diese Welt viel besser aus, wenn so wenig Verpackung wie möglich in Umlauf wäre. Diese Vision teilen wir zusammen mit vielen anderen, die in Sorge um unseren Planeten sind. Die aktuelle Situation zeigt uns aber, dass viele nicht bereit sind, sofort auf alle Verpackungen zu verzichten. Es ist eben unbequem und wir verstehen das. Uns war es daher wichtig eine Verpackungslösung zu finden, die in den Lifestyle der Menschen passt. Wir möchten allen die Möglichkeit geben, einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten zu können, ohne ihre Einkaufswege und Zeitbudgets für das Einkaufen ändern zu müssen. Eben eine Lösung, die für alle möglichst einfach umsetzbar ist. In diesem Sinne bringt es mit Sicherheit etwas, wenn genügend Menschen mitmachen.

Dabei handeln wir nach dem alt bekannten Zero-Waste-Motto: Refuse, Reduce, Recycle! Wir lehnen Plastik in unseren Verpackungen strikt ab. Wir reduzieren das eingesetzte Papier auf ein Minimum. Wir machen alles recycelbar.

Unsere Verpackung ist nicht nur plastikfrei. Sie ist eine besonders leichte Papierverpackung und schont somit Ressourcen. Darüber hinaus ist sie 100% recycelbar. Und das in bereits bestehenden Recycling-Systemen, d.h. es funktioniert jetzt und heute bereits im Gegensatz zu vielen anderen scheinbar ökologischen Verpackungslösungen, die einfach nicht im bestehenden System funktionieren.

Außerdem ist unsere Verpackung auch noch intelligent. Ja, Du hast richtig gelesen: Intelligent. Denn sobald unsere Verpackung eine Bedrohung für die Umwelt darstellt, sei es durch absichtliche oder unabsichtliche Falschentsorgung, zerstört sie sich selbst. Sie ist vollständig unter normalen Umweltbedingungen kompostierbar. Und im Meer zersetzt sie sich innerhalb von kurzer Zeit rückstandsfrei.

Bringt es also wirklich nichts? Doch! Es bringt den ersten sehr wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Denn wir müssen JETZT etwas verändern, um das Meer zu retten! Wir müssen eine Lösung finden, die sofort wirkt! Und das schafft unsere Verpackung.

Sie hat genügend Potential, um in der breiten Masse anzukommen und damit aus einem Tropfen auf den heißen Stein einen reißenden Fluss zu machen. Du kannst mithelfen, diesen Tropfen weiter zu vergrößern, indem Du unsere Produkte in deinem Umfeld weiter empfiehlst. Dann werden sich bald Nachahmer finden. So verändern wir gemeinsam wirklich etwas und schaffen eine Grundlage, um die Diskussion um Verpackungen weiterzuführen.

Alles über Plastik

Eine Sache müssen wir Vorweg klar stellen: wir verwenden kein Bioplastik. 

Eigentlich ist die Antwort ganz einfach: Bioplastik ist all jenes Plastik, das aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Meist sind das Mais und Zuckerrohr. So weit so einfach. Dann wird es aber kompliziert. Es gibt nämlich sowohl Bioplastik, das biologisch abbaubar ist, als auch Bioplastik, das nicht abbaubar ist. Hier gibt es eine Vielzahl an Plastiksorten, die in die eine oder andere Kategorie fallen. Bei den biologisch abbaubaren Plastiksorten gibt es dann nochmal einige wenige, die dazu noch kompostierbar genannt werden dürfen, da sie nach DIN 13432 (o.ä.) zertifiziert worden sind.

Du siehst also: Nur vereinzelt und unter ganz bestimmten Bedingungen ist Bioplastik wirklich umweltfreundlich. Das Beste ist, jegliche Art von Plastikmüll zu vermeiden.

Biologische Abbaubarkeit bedeutet, dass etwas durch biologische Verfahren zersetzt werden kann. Dabei wird jedoch weder eine Aussage über die Dauer dieses Prozesses getroffen, noch darüber, was das Endprodukt dieser Zersetzung ist. Diese Endprodukte können zwar anorganische Stoffe, wie z.B. Kohlendioxid, Sauerstoff oder Amoniak sein, gleichzeitig aber auch abbaustabile (sich nicht weiter zersetzende) Transformationsprodukte. Dadurch ist biologische Abbaubarkeit kein Standard, der Rückschlüsse auf die Umweltverträglichkeit einer Verpackung zulässt. Das Problem ist: Es gibt keinen gesetzlich oder normmäßig geregelten Standard, wenn es um biologische Abbaubarkeit geht.

Generell kann man sagen:
Was kompostierbar ist, ist auch biologisch abbaubar. Umgekehrt ist dieser Schluss aber nicht möglich.Was biologisch abbaubar ist, ist nicht unbedingt kompostierbar. Die Konsequenz ist, dass Bio-Plastik hierdurch fahrlässiger in der Natur entsorgt wird, da oft fälschlicher Weise angenommen wird, dass es sich vollständig zersetzt.

Besonders schlimm:
Die Zersetzung von Bio-Plastik verläuft ähnlich wie herkömmliches Plastik. Es zersetzt sich in immer kleinere Bestandteile, sogenanntes Mikro- und Nanoplastik. Dieses richtet in der Umwelt (insbesondere im Meer) großen Schaden an, da es von Tieren mit der Nahrung aufgenommen wird. Biologische Abbaubarkeit im herkömmlichen Sprachgebrauch von Herstellern darf also weder als Hinweis auf besondere Umweltverträglichkeit verstanden werden noch als Hinweis auf Kompostierbarkeit.

Als Recycling wird jedes Verwertungsverfahren bezeichnet, mit dem aus Abfällen neue Erzeugnisse, Materialien und Stoffe aufbereitet werden. Die energetische Verwertung (Verbrennung) von Abfällen ist damit nicht gemeint. In Deutschland werden laut aktuellen Zahlen nur 16% des Plastikmülls tatsächlich recycelt. Bei Papier liegt die Zahl dagegen bei etwa 80%.

Eine Verpackung ist also recycelbar, wenn sie zur Herstellung neuer Produkte, Materialien oder Stoffe verwendet werden kann.

Allerdings besteht ein eklatanter Unterschied zwischen klassischer Definition und Recyclingpraxis. Die meisten Verpackungen bestehen nicht aus Mono-Materialien sondern aus einem Verbund unterschiedlichster Materialien. Diese einzelnen Schichten sind fest verbunden und nur schwer zu trennen. Im Ergebnis können die einzelnen Stoffschichten nicht mehr vernünftig voneinander getrennt werden. Genau aus diesem Grund werden die meisten Verpackungen der „energetischen Verwertung“ zugeführt und mit dem Restmüll verbrannt.

Besonders bemerkenswert: In den bestehenden Wertstoffsystemen ist ein Recycling von Bio-Plastik und anderen eigentlich recycelbaren Stoffen durch die geringen anfallenden Mengen nicht wirtschaftlich und wird daher von den Entsorgern erst gar nicht angegangen. Ausnahmen sind hier nur Plastikarten, die unserem herkömmlichen Plastik chemisch identisch sind (Bio-PE, Bio-PET). Hier bleibt aber die Frage ungeklärt, inwiefern diese dann besser sind.

Und wie ist das bei Naduria?

Unsere Verpackung kann einach in der Papiertonne entsorgt werden und bedenkenlos ohne zusätzlichen Aufwand dem Papierrecycling zugeführt werden. Einfacher geht’s wohl kaum 🙂

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