Naduria Chia Samen - Ursprung, Geschichte, Historie, Azteken, Maya, Indianer

Woher kommt Chia?

Die Geschichte des CHIA Samens beginnt laut historischen Belegen etwa 3500 vor Christus, mit dessen Verwendung als Nahrung. Über die Herkunft des Namens gibt es verschiedene Mutmaßungen. Eine davon besagt, dass der Name CHIA aus der Sprache der Maya stammt und so viel wie „Stärke“ oder „Kraft“ bedeutet.

Vor Kolumbus wurde CHIA von Azteken und anderen mittelamerikanischen Völkern kultiviert. Die Azteken bauten einige, der sogenannten Superfoods (Nahrungsmittel mit hohem Anteil an wichtigen Nährstoffen) an, die ihnen Kraft und Energie verliehen, um eine der größten Zivilisationen der Menschheit aufzubauen. Eines dieser Superfoods war CHIA. Damals war dieses genauso wichtig wie Mais, Bohnen und Amaranth. Ebenfalls forderten die Azteken-Könige CHIA als Tribut von unterworfenen Völkern, so die Überlieferung.

Die Azteken glaubten, dass ein Esslöffel CHIA Samen ausreichen würde, um einen Krieger einen ganzen Tag lang mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen.

Die Azteken sprachen CHIA wundersame Kräfte zu. Sie mischten ein Getränk aus CHIA Samen und Wasser und verarbeiteten die Samen zu Mehl und Öl. Und so wurde CHIA zum festen Bestandteil der täglichen Ernährung. Allerdings wurde CHIA auch in der Kosmetik und bei religiösen Ritualen benutzt oder als Währung eingesetzt. Doch vor allem wurde CHIA von Kriegern, Elite-Athleten und Fußboten als Energienahrung und zur Steigerung der Ausdauer bei langen, aufreibenden Märschen oder vor Kämpfen gegessen. Nach Kämpfen und Schlachten wurde es als Wundheilmittel gebraucht.

Die positiven Eigenschaft und auch der Fakt, dass CHIA bei heidnischen Ritualen eingesetzt wurde, mag dazu beigetragen haben, dass die Spanier den Anbau und den Verzehr von CHIA verboten haben. Dieses Verbot, aber auch vielleicht die Tatsache, CHIA aufgrund ungünstiger Bedingungen in Europa nicht anbauen zu können, führten dazu, dass CHIA für 500 Jahre scheinbar verschwand.